Wie viele Monitore braucht der Mensch?

Publiziert: 01.10.2020 | text2posts
Screens galore / Gnider Tam / Unsplash

Als ich beim „Schnuppertag“ bei text2net das erste Mal vor zwei Bildschirmen saß, war ich verwirrt. Wozu denn bitte zwei Bildschirme?! Mehr als ein Bildschirm, das ist doch nur etwas für waschechte Computer-Nerds, dachte ich.

Solche, die auch mehr oder wenige lustige Sprüche-Shirts bei einem Heavy-Metal-Onlineshop kaufen. Und einen Kaffeetassenwärmer per USB am PC angeschlossen haben, weil sie sich hauptsächlich von dem schwarzen Gold ernähren.

Und in dieses Bild passe ich, trotz über einem Jahrzehnt im Content-Management, einigen Bandshirts und einer kleinen Koffeinsucht, nicht wirklich rein. Wirklich nicht! Sei’s drum, trotz meiner Verwunderung über das breite Angebot an Monitoren verlief der Schnuppertag gut und ich fand meinem Platz bei text2net. Die Zeit zog ins Land.

Vom Bildschirm …

Was ist inzwischen passiert? Immer noch kein USB-Tassenwärmer, meine Bandshirts haben sich nicht vermehrt und mein Kaffeekonsum ist nur wenig gestiegen.

Trotzdem ertappe ich mich bei der Feststellung, dass ich definitiv zu wenige Bildschirme habe. Und damit meine ich nicht nur das Homeoffice, wo aus Platzgründen bisher nur ein Monitor möglich war. Nein, auch im Büro mit zwei Bildschirmen als Standard, sind meine Bedürfnisse nicht mehr gedeckt.

… zur Monitorwand

Manchmal sitze ich kurz da und träume von einer Masse an Monitoren vor mir: Ein Bildschirm für meine Mailfächer, die wollen im Auge behalten werden. Einer fürs CMS an dem ich gerade arbeite. Oder lieber zwei, für die Fälle, an denen wir in zwei Content Management-Systemen parallel zugange sind. Definitiv ein weiterer für eine der zahlreichen Excel-Tabellen, mit denen wir jonglieren. Ein Monitor fürs Ticketsystem sollte auch nicht fehlen. Einer für Livechecks. Vielleicht ein Mini-Monitor fürs interne Chat-System.

Bei genauerem Nachdenken sollte es nicht weniger als eine Wand aus Monitoren sein. Inzwischen habe ich es sogar geschafft, zuhause zwei Monitore auf meinem Schreibtisch zu platzieren. Ich überlege noch, wie ich einen dritten unterbekommen könnte.

Und einen USB-Kaffeetassenwärmer. Der geht ja auch für Tee.

  • Autorin: Miriam Dovermann

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